Warum Männerrechte

1 Minuten zum lesen

Gleichberechtigung ist keine Einbahnstraße. Wo es Frauenrechte gibt, muss es auch Männerrechte geben. Männer haben legitime politische Interessen und die müssen in einer Demokratie politisch vertreten werden. Auch Männer haben ein Recht auf Schutz vor staatlicher Willkür. Auch Männer wollen ein selbstbestimmtes Leben führen. Menschenrechte können keine reinen Frauenrechte sein. Gleichberechtigung und Gleichstellung kann ohne Männerrechte nicht funktionieren. Ohne Männer gibt es keine politische Mitte. Ohne politische Mitte zerfällt die Demokratie. Das offene Eintreten für Männerrechte dient daher auch dem Schutz der Demokratie insgesamt. Niemand kann sich aussuchen, ein Mann zu sein. Aber wir können uns dazu bekennen, uns für uns selbst und andere Männer einzusetzen.

Was verstehen wir nicht unter Männerrechten?

Jede Diskussion über das “richtige” oder “falsche” “Frauenbild” oder “Männerbild” lenkt vom Kern liberaler Werte ab: Dem Schutz vor staatlicher Willkür. Wenn staatliche Politik davon Abstand nimmt, ein bestimmtes Idealbild von Männern oder Frauen zu fördern oder zu verhindern, dann können Menschen selbstbestimmt entscheiden, wie sie glücklich werden wollen. Wir wollen daher weder zurück zu einer bestimmten traditionellen Rollenaufteilung zwischen den Geschlechtern noch nach vorne zu einem bestimmten (postmodernen) Bild des gegenderten Menschen. Statt dessen fordern wir Respekt vor der menschlichen Natur, Respekt vor der individuellen Selbstbestimmung und Respekt vor den unterschiedlichen westlichen liberalen Lebensentwürfen.

Aktualisiert:

Hinterlassen sie einen Kommentar